Pferdefotografie Ritter mit seinem Pferd Herr der Ringe

Pferdefotoshooting Lord of the Rings

Hallo Ihr Lieben,

draußen ist es sehr nass und kalt, es regnet schon seit Stunden durch und da nutze ich doch die Zeit, auf meiner Festplatte zu stöbern und finde einfach so viele schöne Schätzchen, die ich euch zeigen möchte. An dieses Pferdefotoshooting an einem kalten Dezember morgen 2016 denke ich gerne zurück. Wir planten ein Pferdefotoshooting mit einem Hauch von Herr der Ringe. Die Mädels Caren und Rieke haben sich eine Location ausgesucht, in einer Waldlichtung, eigentlich an einer alten Ruine, die aber leider mittlerweile voll Graffiti ist… – auch ein schönes Fotoshooting Thema, aber leider nicht passend zu unserem Thema an diesem Tag.

Sie schickten mir Fotos von der Location und wir beschlossen, wir fotografieren da trotzdem, da der Wald dort wirklich sehr schön war und für das Thema Herr der Ringe richtig passend. Die Ruine wollten wir einfach auslassen.  Also trafen wir uns morgens um 7 Uhr an der besagten Stelle. Ich war das erste Mal dort. Die Sonne ließ sich noch nicht blicken, da aber noch etwas Vorbereitung angesagt war (Umziehen und Finish) , hatten wir eh noch etwas Zeit.Ich treffe mich gerne immer etwas früher, so ein Pferdefotoshooting soll doch für alle Beteiligten stressfrei verlaufen. Während der letzten Vorbereitungen sah ich ganz hinten am Ende des langen Waldweges eine Lichtung und irgendwie sprach mich diese gleich an, sodass ich erstmal alle dorthin beordert habe. Als wir dort ankamen, war es wie im Märchen. Dicker fetter Raureif auf den Gräsern, leichter Nebel, der Fluss, der durch die Sonne feuerrot schimmerte und ein wahnsinnig romantischer Sonnenaufgang. Diese Lichtstimmung fesselte mich direkt in ihren Bann. Für mich und für die anderen war klar  – wir fotografieren hier. Und dann hat man nur diese 15-20 Minuten Zeit zum fotografieren bevor die Sonne zu weit oben steht und das Zauberlicht erlischt.  Ihr seht hier einmal Caren mit ihrem langen schönen weißen Kleid, den Elfenohren und der Hannoveranerstute Soti. Danach haben wir Jörn in seiner Ritterausrüstung fotografiert. Auf dem letzten Foto seht ihr Jörn in der eigentlich ursprünglich angedachten Location stehen. Das Foto find ich super gut gelungen. Den Nebel haben wir künstlich erzeugt. Jörn steht mit Soti auf einem Hügel und in der Senke haben die Assistenten mit kleinen Rauchtöpfen gesessen. Ich mag es, wie der Nebel auf dem Foto hervorkommt; genauso habe ich mir das vorgestellt und dann funktioniert es auch gleich beim ersten Mal. Perfekt! Wir hatten in der Truppe mega viel Spass. Das ist für mich bei meinen Fotoshootings extrem wichtig. Die Models sollen sich vor meiner Kamera wohlfühlen. Ich möchte keine steife Stimmung. Ich stell mir immer vor, ich wäre selber Model vor einem fremden Fotografen; wenn der Fotograf locker ist, werden die Models auch lockerer. Ich sag den Kunden immer, vergisst dass ich hier mit meiner Kamera stehe. Ja ok, leicht gesagt. Aber ich bitte die Kunden, darum, dass sie mit ihrem Pferd „rumtüddeln“, mit ihm schmusen, es anschauen und dabei ganz viel Stolz empfinden, was für ein tolles Pferd sie vor sich haben, … denn das sind doch die Fotos, die man nachher haben will. Echte Fotos, die das Band zwischen Mensch und Pferd zeigen. Das Feedback meiner Kunden ist nach den Pferdeshootings, dass sie sich sehr schnell sehr wohlgefühlt haben vor meiner Kamera, und dass sie das Shooting – entgegen Ihrer Befürchtungen – gar nicht als stressig empfunden haben. Mich freut das immer sehr, wenn ich das gesagt bekomme. Und wenn ich dann ihre Freude über die entstandenen Bilder sehe, dann grins ich innerlich wie ein Honigkuchenpferd! 

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